22.11.2017 20.00 Uhr Sabine Ment Diavortrag
Aspromonte – Wanderungen im Nationalpark von Kalabrien
Märklinsaal - Stadthalle
25.01.2018 20.00 Uhr Michael Pröttel Diavortrag
Himmelsleitern –
Die schönsten Grattouren -- step by step
Märklinsaal Stadthalle
01.03.2018 20.00 Uhr Guus Reinartz Multivisionsshow
Stubai – Licht in den Bergen
Märklinsaal - Stadthalle
08.11.2018 20.00 Uhr Andreas Künk Diavortrag
MONTAFON sehen und erleben
Märklinsaal - Stadthalle

 

Sabine Ment zeigt am 22.11.2017 um 20.00 Uhr in der Stadthalle GP im Märklinsaal ihren Diavortrag:

Aspromonte unbekannter Berg im Mittelmeer

Nahezu unbekannt ist der Aspromonte-Nationalpark an der südlichsten Spitze Italiens mit seinen knapp 65000 Hektaren. Karge Mittelmeervegetation an der Küste und beinahe ausgetrocknete Flussbette stehen im Kontrast zu den schier endlosen Buchenwäldern und den unzähligen Wasserfällen in der Höhe. Und auf der höchsten Spitze, dem Montalto (1956 m.ü.M.) liegt bis Ende Mai Schnee. In einigen Dörfern im Süden des Parks sprechen die Leute noch heute griechisch...
Gerne würde ich (offizielle Aspromonte-Nationalparkführerin und gebürtige Schweizerin) Ihren Vereinsmitgliedern meine Wahlheimat in einem Bildvortrag näher bringen.  


Michael Pröttel zeigt am 25. Januar 2018, 20.00 Uhr im Märklinsaal seinen Multivisionsvortrag:

Traumhafte Geh-Passagen mit grenzenlosen Panoramen. Luftige Kletter-Stellen mit beeindruckenden Tiefblicken. Nicht ohne Grund gelten Grattouren als eine Königsdisziplin des Bergsteigens. Doch viele ambitionierte Bergwanderer sind sich unsicher, ob berühmte Überschreitungen, wie der Jubiläumsgrat für sie machbar sind Mit beeindruckenden Bildern bringt Michael Pröttel in seinem Vortrag Bergsteigern diese eindrucksvolle Spielart des Bergsport näher.

Der erste Teil des Vortrags stellt eindrucksvolle Kamm Überschreitungen, wie Jubiläumsgrat oder Watzmann Überschreitung, aber unbekannte Grat-Schmankerl wie den Klagenfurter Jubiläumswegvor, die auch ohne Seil gut machbar sind.

Schwindelerregende Ziele wie Kopftörlgrat, Hintergrat oder Hochgall sind Highlights der zweiten Vortragshälfte, die zusätzlich mit unbekannten Touren wie der Überschreitung der Reifhörner gewürzt werden.
 


Guus Reinartz zeigt am 1. März 2018, um 20 Uhr im Märklinsaal seine Multivisionsshow:

„Stubai – Licht in den Bergen„
Das starke Stubaital, das größte Seitental des Wipptales, liegt südwestlich von Innsbruck. Man findet in kaum einer anderen Gebirgsgruppe im langen Alpenbogen eine dermaßen große Vielfalt an gebirgsbildenden Gesteinsarten wie in den Stubaier Alpen.
Im vorderen Bereich wird es beidseitig durch steilwandige, hellgraue Dolomitenstöcke eingerahmt. Ab der Mitte des Tales steigen die Gipfelhöhen, die hier größtenteils von Alpeiner Granit gebildet werden, zum abschließenden vergletscherten Alpenhauptkamm hin stetig bis auf 3507m (Zuckerhütl) an.
Dieses Gestein bietet beim Klettern eine angenehme Felsqualität. Die große Fülle der verschiedenartigsten Landschaften hat uns in allen Jahreszeiten inspiriert.
Durch die Höhenlage und klimatischen Eigenheiten der Region am Alpenhauptkamm gilt das Stubaital als sehr schneesicher.
Neben dem größten Gletscherskigebiet Österreichs ergänzen andere Skigebiete im Tal, sowie viele Rodelbahnen, Langlaufloipen und Eisklettermöglichkeiten das Winterangebot.
Im Sommer ist der berühmte Stubaier Höhenweg mit acht Alpenvereinshütten und einem gut unterhaltenen Wegenetz sehr gut erschlossen.
Die abwechslungsreiche Landschaft manifestiert sich nicht nur in den Gegensätzen der Berggestalten, sondern auch in einer kaum zu überbietenden bunten Skala der Flora. Wir besteigen eine Vielzahl sehr anspruchsvoller alpiner Kletterrouten und überqueren fantastische und geheimnisvolle Gletscher.
Außerdem lernen wir die „Seven Summits" kennen; sieben starke Gipfel, die alle eine eigene Geschichte erzählen oder die Landschaft ganz markant prägen. Selbstverständlich schenken wir auch den Einheimischen, der Kultur und der Tradition dieses Tiroler Tales unsere Aufmerksamkeit!


 


Andreas Künk zeigt am 8. November 2018, 20.00 Uhr im Märklinsaal seinen Diavortrag:


„MONTAFON sehen und erleben"
An der Südgrenze Vorarlbergs liegen die eindrucksvollen und gegensätzlichen Gebirgszüge Rätikon, Verwall und Silvretta. Sie sind die Heimat vieler bekannter Gipfel wie der Schesaplana, der Zimba, den Kalkbergen Sulzfluh und Drei Türme, dem anspruchsvollen Groß Litzner, die Valülla und nicht zuletzt über den Ochsentaler Gletscher zum Piz Buin, der mit seinen 3312m der höchste Berg von Vorarlberg darstellt. Ihnen zu Füssen erstreckt sich die Talschaft Montafon. Sie zeichnet sich durch ihre abwechslungsreiche Landschaft, den weitgehendst authentisch gebliebenen Ortschaften und natürlich auch durch deren Bewohner aus. Durch die Nachbarschaft zum Brandnertal, dem Paznauntal im Tirol, dem Prättigau und Unterengadin in der Schweiz entstehen viele übergreifende Tourenmöglichkeiten, die sich oft über mehrere Tage ziehen und durch die schönsten und unterschiedlichsten Regionen des gesamten Alpenraumes führen. Neben den klassischen Bergtouren sind es die neu errichteten Klettersteige, die neue Routen und Besteigungen möglich machen.
Die Jahreszeit spielt bei einem Besuch dieser Region eher eine geringe Rolle. So ist der Winter nicht nur für die Schifahrer von Bedeutung, die in den Schigebieten optimale Pisten genießen können, sondern er lockt auch viele Schitourengeher ins Gebirge, die ihre Spuren durch die verschneite Landschaft auf die Gipfel ziehen und mit einer Tiefschneeabfahrt für ihre Anstrengungen belohnt werden. Der Frühling und Sommer geben den Blick frei auf kristallklare Bergseen, die große Blumenvielfalt des Alpenraumes, auf Steinwild und Murmeltiere sowie die von Kühen, Schweinen und Pferden bewohnten und bewirtschafteten Alpen. Im Herbst sind es die Wälder und Wiesen, die sich durch ihre wunderbare Färbung in den Vordergrund stellen. Das Erleben und vor allem das „Erlaufen" dieser Gebirgszüge ist nicht nur eine sportliche und fotografische Leidenschaft sondern stillt auch das Verlangen nach Ruhe, Ausgleich und Abstand vom Alltag.